Egypt goes net! Das Internet als Katalysator des Protests!

Mithilfe von Twitter oder Facebook organisierten sich die Demonstrierenden in Nordafrika und im Nahen Osten. Welche Rolle spielt das Internet dabei? ARD-Korrespondenten geben interessante Einblicke hier.

Foto von Chaouki cc

Es gibt aber auch Stimmen die Begriffe wie “Facebook-Revolution” stören. Denn damit werden unterschiedliche politische und soziale Ausgangslagen in verschiedenen Ländern verwischt. Und es wird suggeriert, dass dieselbe Technologie dasselbe Resultat immer wieder erzielen kann. Dies berichtet Mathieu von Rohr in seinem Artikel “Die Revolution, die keine war” bei Spiegel Online.
Dort kommt auch Internet-Vordenker Evgeny Morozov zu Wort: Er berichtet davon, dass in Ägypten und Tunesien die Armut und der Frust der Jugend groß sind. Beide litten seit Jahrzehnten unter einer Diktatur. “Nicht das Netz, nicht das Handy und nicht das Satellitenfernsehen heizten den Volkszorn an. Es waren die Verhältnisse, die die Menschen auf die Straße trieben. Nicht alles, was im Internet stattfindet, hat auch mit dem Internet zu tun. Es gibt keine Facebook-Revolutionen, genauso wenig, wie es Handy-Revolutionen und Flugblatt-Revolutionen gibt.”

Eine Antwort

  1. [...] Kampagnen und der Verbreitung unabhängiger Informationen etabliert. Siehe dazu auch der Artikel „Egypt goes net“ in diesem [...]

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