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1 x Dummphone bitte!

„Hohl aber fair“ oder so ähnlich nennt sich eine wöchentlich wiederkehrende Sendung. Diesmal war das Thema „Immer online!“ auf der Agenda. Eingeladen u.a. der Herausgeber der Fachzeitschrift „Nervenheilkunde“ Herr Prof. S.

In der Facebookgruppe Medienpädagogik schreibt ein Teilnehmer dazu:

Bildschirmfoto 2016-05-24 um 16.22.22

Bei Twitter unter #hartaberfair wird der Inhalt der Sendung auf den Punkt gebracht:

Bildschirmfoto 2016-05-24 um 15.44.07

Prof. S. ist bekanntermaßen nicht unumstritten. Prof. Beat Döbeli Honegger, wirft ihm anlässlich seines neuesten Werkes, eine „tendenziöse Beschreibung bestimmter Sachverhalte und ein selektives, sinnverzerrendes Zitieren aus wissenschaftlichen Studien vor!“ Aber das Thema „Immer online!“ als solches ist sicherlich interessant! Das Scout Magazin hat dazu einen Faktencheck veröffentlich und z.B. gefragt, ob „Internet-User lieber alleine bleiben!“ Und siehe da: „Negative Auswirkungen auf das Sozialverhalten werden durch Internetnutzung kaum bis gar nicht hervorgerufen“ so Appel, Schreiner (2014) In: Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befundlage zur Auswirkung von Internetnutzung. Nein, es geht nicht um verharmlosen, es geht darum die Nutzer_innen selbst zu Wort kommen zu lassen.

Es wurde u.a. bestätigt, dass Jugendliche, die mehr als vier Stunden täglich am Monitor verbrachten, ein anderthalbfach höheres Risiko hatten, abends länger als eine Stunde zum Einschlafen zu brauchen. Das gleiche Risiko teilten die, die unmittelbar vor der Schlafenszeit Computer oder Smartphone nutzten – die blauen Wellenlängen des Monitorlichtes machen uns nämlich munter. Auch Jugendliche, die die digitalen Medien nach Aussage ihrer Eltern übermäßig viel nutzen, leiden deutlich häufiger unter Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Rückenproblemen als Jugendliche mit als unauffällig empfundener Mediennutzung. Quelle: Scout Magazin

Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeitet und/oder zusammen lebt, sollte sicherlich die Frage nach Abhängigkeiten von Medien besprechen und vielleicht mal gemeinsam offline sein. Unter handysektor.de gibt es aber auch ganz konkrete Tipps z.B. gegen „Handynacken“:

  • Tablet und Smartphone höher halten
  • Bei längeren Telefonaten Ohr wechseln
  • Wenn möglich Laptop oder PC nutzen
  • Ab und zu in die Ferne schauen
  • Kurze Entspannungsübungen

 

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