Jede_r kann ein MOOC’er sein!

Der neueste Trend im Bereich des E-Learnings, sind Massive Open Online Course oder kurz MOOCs. Genauer gesagt Onlinekurse mit theoretisch unbegrenzter Teilnehmerzahl. Z.B. der Storytelling-Kurs der FH Potsdam mit über 85.000 Studenten weltweit. Mit Dominique Boullier, Soziologe und Experte für Bildungsfragen, beleuchtet das Arte Magazin „FUTUREMAG“ dieses Phänomen. Er beschreibt im Interview, dass sich MOOC noch im Web 1.0 befinden. Dies bedeutet, dass es interaktive Elemente kaum gibt, dafür aber Masse erreicht wird. Weitere Lernformen, z.B. mit Serious Games werden ebenfalls beleuchtet. Als MOOCer kann man sich auch real mit Gruppen von Mitstudent_innen treffen. Das Alter spielt dabei überhaupt keine Rolle. D.h. auch Jugendliche, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren können kostenlos teilnehmen. Der FUTUREMAG Film ist ein guter Einstieg in nur 13 Minuten.

Screenshot FUTUREMAG

Screenshot FUTUREMAG

Noch in der Planung, aber schon gut vorstellbar ist z.B. der Kurs Medienkompetenz für Lehrkräfte  oder die erwähnten schon weltweit etablierten MOOC’s der FH Potsdam, z.B. Gamification Design, Meine Schule transformieren

 

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Cybermobbing ist kein Randphänomen mehr!

Cybermobbing ist kein Randphänomen, sondern weitverbreitete Realität“, konstatiert Dr. Stephanie Pieschl vom Institut für Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dabei wurde laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) jeder fünfte betroffene Schüler in NRW im Internet oder per Handy direkt bedroht oder beleidigt. Laut ihrer Studie nutzen 99 Prozent der Befragten das weltweite Netz. Täglich surfen 69 Prozent der nordrhein-westfälischen Schüler länger als eine Stunde im Internet, 63 Prozent sind in sozialen Netzwerken aktiv, 36 Prozent in Chatrooms.

Die Opfer einer Cybermobbing-Attacke sind nicht nur wütend (70 Prozent), verzweifelt (24 Prozent) oder fühlen sich hilflos (22 Prozent), sondern leiden auch unter körperlichen Folgen. Von Schlafstörungen berichten 17 Prozent, Kopfschmerzen nennen 10 Prozent und Bauchschmerzen acht Prozent als Reaktion auf Cybermobbing.

Pressefoto der Techniker Krankenkasse

Für die Forsa-Umfrage wurden in Nordrhein-Westfalen zwischen Mitte März und Anfang April 1.000 deutschsprachige Schüler zwischen 14-20 Jahren telefonisch interviewt.

Ein paar Tipps, wenn man Opfer von Cyber-Mobbing geworden ist, findet ihr hier

Freunde treffen ist Top1!

Freunde treffen und draußen spielen ist immer noch die meistgenannte Freizeitbeschäftigung der 6-13-jährigen in Deutschland. So zu lesen in der neuesten KIM-Studie.

Tabelle aus der KIM-Studie

Eine Basisuntersuchung zum Medienverhalten von Kindern hat natürlich auch noch über- raschendere Ergebnisse. Der Anteil der jüngsten User bei sozialen Netzwerken (SVZ, Facebook) stieg in den letzten 2 Jahren von 16% (2008) auf 43% 2010. Um das zehnfache gestiegen ist auch der Anteil der Kinder, die persönliche Daten, Fotos oder Filme ins Netz stellen. Hier ist Information über Datenschutz eine wichtige Aufgabe. Eine neue Website bietet Hilfe dazu an, sie heißt surfen-ohne-risiko.de. Dass etwas davon schon bei den Kids angekommen ist, zeigt, dass bei 73% die persönlichen Daten nur für Freunde sichtbar sind.

Castor 2.0

Die aktuellen Proteste gegen den Castortransport und die Atompolitik der Bundesregierung laufen schneller den je durch das Nutzen von Web 2.0. Ob bei Twitter oder Facebook viele Web 2.0 Anwendungen werden von den Aktivisten vor Ort bedient.

Screen aus Facebook
Es gibt dazu die klassische Internetseite wie bei x-tausendmalquer oder eine Sammlung von verschiedenen Anwendungen über den Internetauftritt der Tagesschau