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Papa und Bruder helfen beim 1. Schuss

Neue LfM-Studie vorgestellt: Computerspiele(n) in der Familie

Kinder spielen immer früher mit dem Computer – Vätern kommt beim Thema Videospiele eine besondere Vorbildfunktion zu. (Ja, wenn Sie das mal merken würden ;-))

Kinder beginnen immer früher mit dem Computerspielen. Das Einstiegsalter der heutzutage Fünf- bis Achtjährigen wird sich künftig wahrscheinlich noch weiter nach vorn verschieben und damit Medienaufsicht und Jugendverbände vor große Herausforderungen stellen. Das zeigen Ergebnisse der Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) zum Thema „Computerspiele(n) in der Familie. Computerspielesozialisation von Heranwachsenden unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte“. Danach haben heute bereits viele Spielerinnen und Spieler im Vor- und Grundschulalter ihre ersten Erfahrungen mit Computerspielen gesammelt, wobei die Jungen tendenziell früher mit dem Spielen beginnen als die Mädchen.

Fast immer sind es männliche Bezugspersonen wie Vater, Onkel oder Cousin, die den Kindern den Weg in die Spielewelt zeigen – Mütter oder Schwestern spielen dabei kaum eine Rolle. Viele der Befragten berichten, dass ihre Computerspielenutzung nur wenig von den Eltern reguliert werde – ein Befund, der deutlich von anderen Studien abweicht. Solange schulische Verpflichtungen erledigt würden, scheint kein Regulierungsbedarf zu bestehen. Während die Väter die Tür zu den Spielen öffnen oder für ihre Kinder im Hinblick auf das Computer   spielen als Vorbild fungieren, sind es in vielen Fällen die Mütter, die den Hauptanteil der (Medien-)Erziehungsarbeit leisten.

Die Studie „Computerspiele(n) in der Familie“ steht auf der LFM Seite zum Download bereit.

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Mein Kind hängt an der Online-Nadel! Diagnose surfsüchtig umstritten!

Im neuen Medienmagazin „Scout“ der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holsteinwird das Thema „Diagnose surfsüchtig“ kontrovers diskutiert. Laut einer Studie des Hans-Bredow-Instituts liegt der Anteil exzessiver Nutzer unter den deutschen Computerspielern ab 14 Jahren, die „abhängig“ seien bei 0,5 %. Andere Studien sprechen laut Scout von höheren Zahlen. Eindeutige Zahlen und Ergebnisse zur Onlinesucht gibt es nicht. Nach wie vor ist der Begriff „süchtig“ im Zusammenhang mit Internetverhalten bei Wissenschaftlern stark umstritten. „Meistens ist die Sorge jedoch unbegründet, das Surfverhalten allenfalls exzessiv, aber nicht als Sucht zu beschreiben, wie Colette See vom Büro für Suchtprävention der Stadt Hamburg beobachtet hat: Wir müssen die Eltern oft beruhigen, der Suchtbegriff wird inflationär gebraucht.“

Bildungsmarketing bringt die Firmen zu den Kids!

Markenwerbung in Schulen ist in den meisten Bundesländern verboten. Doch eine ganze Branche versucht unter dem Namen des Bildungsmarketings dieses Verbot zu umgehen. Hierzu hat Report Mainz gerade einen interessanten Film präsentiert, den Ihr unter Zielgruppe Schüler anklicken könnt. In diesem TV-Bericht wird auch die „Stiftung Lesen“ erwähnt, bei denen Sponsoring in Schulen zum Alltagsgeschäft gehört. Hier ein Beispiel aus dem Thema: Verbraucherbildung in Schulen. Dabei wird mit dem Bankenpartner eine Grenze der versteckten Werbung in Schulen überschritten, wie der Bildausschnitt aus den Unterrichtsmaterialien zeigt.

„Ej, isch werd‘ ma Dr. House!“

Ich weiss ja nicht wie es Euch geht, aber ich halte Arztserien nicht lange aus. Die Menschen jedoch  lieben sie und so wimmelt es im Fernsehen von Chirurgen, Krankenschwestern und Pathologen. Mit dem Konsum von gesundheitsbezogenen Serien steigt u.a. auch der Wunsch, im Gesundheitswesen zu arbeiten, wie eine neue Studie der Uni Münster herausfand. Weitere Info’s hier!

Amerikanische Forscher haben bei Untersuchungen herausgefunden, dass Arztserien nicht dafür geeignet sind medizinische Zusammenhänge besser zu verstehen, sondern eher noch Angst vor Krankheiten erzeugen. Tote oder Blut ist im normalen Krankenhäusern Alltag, aber bei Dr. House stirbt man nur, wenn ein Schauspieler die Serie verlassen will. Mehr dazu hier!