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Mein Kind hängt an der Online-Nadel! Diagnose surfsüchtig umstritten!

Im neuen Medienmagazin „Scout“ der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holsteinwird das Thema „Diagnose surfsüchtig“ kontrovers diskutiert. Laut einer Studie des Hans-Bredow-Instituts liegt der Anteil exzessiver Nutzer unter den deutschen Computerspielern ab 14 Jahren, die „abhängig“ seien bei 0,5 %. Andere Studien sprechen laut Scout von höheren Zahlen. Eindeutige Zahlen und Ergebnisse zur Onlinesucht gibt es nicht. Nach wie vor ist der Begriff „süchtig“ im Zusammenhang mit Internetverhalten bei Wissenschaftlern stark umstritten. „Meistens ist die Sorge jedoch unbegründet, das Surfverhalten allenfalls exzessiv, aber nicht als Sucht zu beschreiben, wie Colette See vom Büro für Suchtprävention der Stadt Hamburg beobachtet hat: Wir müssen die Eltern oft beruhigen, der Suchtbegriff wird inflationär gebraucht.“

Bildungsmarketing bringt die Firmen zu den Kids!

Markenwerbung in Schulen ist in den meisten Bundesländern verboten. Doch eine ganze Branche versucht unter dem Namen des Bildungsmarketings dieses Verbot zu umgehen. Hierzu hat Report Mainz gerade einen interessanten Film präsentiert, den Ihr unter Zielgruppe Schüler anklicken könnt. In diesem TV-Bericht wird auch die „Stiftung Lesen“ erwähnt, bei denen Sponsoring in Schulen zum Alltagsgeschäft gehört. Hier ein Beispiel aus dem Thema: Verbraucherbildung in Schulen. Dabei wird mit dem Bankenpartner eine Grenze der versteckten Werbung in Schulen überschritten, wie der Bildausschnitt aus den Unterrichtsmaterialien zeigt.

„Ej, isch werd‘ ma Dr. House!“

Ich weiss ja nicht wie es Euch geht, aber ich halte Arztserien nicht lange aus. Die Menschen jedoch  lieben sie und so wimmelt es im Fernsehen von Chirurgen, Krankenschwestern und Pathologen. Mit dem Konsum von gesundheitsbezogenen Serien steigt u.a. auch der Wunsch, im Gesundheitswesen zu arbeiten, wie eine neue Studie der Uni Münster herausfand. Weitere Info’s hier!

Amerikanische Forscher haben bei Untersuchungen herausgefunden, dass Arztserien nicht dafür geeignet sind medizinische Zusammenhänge besser zu verstehen, sondern eher noch Angst vor Krankheiten erzeugen. Tote oder Blut ist im normalen Krankenhäusern Alltag, aber bei Dr. House stirbt man nur, wenn ein Schauspieler die Serie verlassen will. Mehr dazu hier!

Das Glück der entgrenzten Zeit bei Jugendlichen!

„Dank dem Handy kann die Jugend sich in ihrer Freizeit lösen von den Zwängen des Vorausdenkens, der Planung und des Zeittakts, auf dem die moderne Gesellschaft beruht. Die Jugend erlebt das Glück der entgrenzten Zeit wie keine Generation zuvor seit dem Ende der Stammesgesellschaften. Kaum ist die Schulwoche um – und erst recht in den Ferien – , kehrt sie zurück zu einem Dasein nach Art der Jäger- und Sammlerhorden, die zusammen durch den Dschungel streifen, immer auf Rufweite zu den anderen.“

So beschreibt Spiegel Autor Manfred Dworschak den Einfluss des Handy’s heute. Er stellt weiter fest, dass Jugendliche für ein privilegiertes Leben fern vom Zeittakt, den Erreichbarkeitszwang in Kauf nehmen. Dafür soll es aber dann auch keine Langeweile oder keine Einzelentscheidungen mehr geben. Denn „kaum droht einem Jugendlichen mal ein Moment der Leere, greift er wie automatisch nach dem Handy und beginnt zu tippen.“ Oder kaum droht die Entscheidung, was man z.B. anzuziehen hat, dann klingelt man erst mal die Ladies an. Interessant auch was eine US-Psychologin beiträgt. Sie sagt „dass sich Kinder irgendwann, gewöhnlich im Alter zwischen 11 und 14 Jahren, zum ersten Mal allein in eine fremde Umgebung wagen – und sei es nur ein unvertrautes Stadtviertel. Das Empfinden des Verlorenseins, das sich dann vielleicht einstellt, müssen sie eben aushalten.“ Wenn sie es dann ohne 20x telefonieren geschafft haben zu ihrer vertrauten Umgebung oder Person zurück zu kommen, ist ihr Selbstwertgefühl und Vertrauen in sich gestärkt. Aber das extreme Un-Sicherheitsgefühl der verantwortlichen Eltern lässt solche wichtigen Lernsituationen wohl eher seltener werden. Oder?

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Such das Stöckchen!

Der Sommer geht, ein aktueller Artikel kommt. Ich wollte an dieser Stelle einen kurzen Beitrag über Volltext Suchmaschinen schreiben. Die heißen so, weil sie einen immer Volltexten. Unter Suchmaschinen gibt es immerhin 23 mehr als nur Google. Was gebe ich dort mal exemplarisch ein? Das Wort Stöckchen wäre doch passend.
Welche Suchmaschine? Na klar:

Leider kein Erfolg! Ok, dann eben doch Google: Ergebnis: 70.200 für Stöckchen in 0,14 Sekunden.
Das Besondere, es gibt auch einen Stöckchen -Blog unter:
Stöckchen-Blog!

Aber auch bei altavista, lycos, yahoo, … gibt es Stöckchen 😉

Der beste Medienschutz ist die eigene Kompetenz!

Angelehnt an Tulodziecki und Baake heißt das:

* Fähig sein zur aktiven Kommunikation

Erlernen und Anwenden spezifischer Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und journalistischer Methoden; Fähigkeit zur aktiven Kommunikation mit audiovisuellen Medien von der Planung und Recherche über die Produktion und Gestaltung bis zur Fähigkeit der Verbreitung eigener audiovisueller Erzeugnisse.

* Kenntnisse der technischen und organisatorischen Bedingungen

Fähigkeit im Umgang mit den technischen Bedingungen (Kamera, Ton, Licht, Schnitt, Nachvertonung, Ausstrahlung von Beiträgen) und den organisatorischen Bedingungen von der schriftlichen Fixierung bis zur Öffentlichkeitsarbeit und der Organisation zur Verbreitung der eigenen Medienprodukte.

* Kompetente Rezeption

Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung und Fähigkeit zur Filterung und kompetenten Analyse audiovisueller Informationen mit dem Vorsatz der kritischen und emotional distanzierten Wahrnehmung; Vermittlung von Format- und Genrewissen. (aus Wikipedia)