Pornos prägen Rollenverständnis bei Jugendlichen

Wie eine aktuelle Befragung von Jugendlichen ergeben hat, dienen ihnen Pornos außer der Erregung vor allem zum Rumposen und zum Lernen über Sexualität. „Jungen finden das Anschauen der Filme oft normal und begründen dies mit männlichen Trieben. Mädchen halten die Jungen indes für „notgeil“ und die Filme schnell für eklig. Sie gestehen Jungs zwar das heimliche Anschauen von Sexfilmen zu, während einer Beziehung heißt es aber „No Porno“ – beide Seiten würden dies als Zeichen der Untreue sehen.“

Dies ist ein schwieriges Thema, weil die Jugendlichen natürlich nicht oder kaum  mit Erwachsenen über Pornokonsum sprechen. Das tun ja Erwachsene auch nicht. Aber das Rollenbild der Frauen nach Jahrzehnten der Emanzipation geht da gerade in die Grütze oder?

Nachricht aus heise-online

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